20 Locations im Vergleich: Räume und Kapazitäten
Das Firmenverzeichnis führt 27 Anbieter für Open-Air-Flächen. 20 davon nennen auf ihrer Website Räume, Flächen oder Kapazitäten; die Tabelle stellt diese Angaben nebeneinander, lässt sich sortieren und nach Bundesland und Mindestkapazität filtern.
Angaben der Betreiber auf ihren Websites, abgerufen 13.10.2026 bis 16.10.2026, geprüft 14.10.2026 bis 21.10.2026. Je Bestuhlung die höchste angegebene Personenzahl über alle geschlossenen Räume und Säle; Raumzahl, Raumfläche und Personen ohne Foyers, Außen- und Gesamtflächen, Außenflächen (Freigelände, Terrassen, Höfe, offene Tribünen) getrennt. Werte nicht addierbar. 7 weitere Firmen ohne vergleichbare Angaben stehen in der Liste oben.
Gelände ohne feste InfrastrukturEin Sommerfest auf der Wiese, ein Festival auf dem Flugplatz, ein Markenevent am Strand: Open-Air-Flächen sind Plätze, Parks, Sportgelände, Seeufer, Burghöfe oder Brachen, die für eine Veranstaltung erschlossen werden. Was eine Halle mitbringt, kommt hier auf Zeit: Bühne, Zelte, Strom, Wasser, Toiletten, Zäune, Wegebeleuchtung, Funk und Rettungswege. Manche Flächen sind als Veranstaltungsgelände vorbereitet und haben Anschlüsse, befestigte Zufahrten und eingespielte Abläufe mit den Behörden. Andere vermieten Kommunen, private Eigentümer oder Landwirte nur gelegentlich, dann beginnt die Planung bei null. Für Unternehmen eignen sich Freiflächen für Formate, die drinnen schwer umsetzbar sind, etwa Fahrzeugpräsentationen, Sportturniere oder Familienfeste mit Kinderprogramm.Planung von der Fläche herAm Anfang stehen Lageplan und Flächenbilanz: Wie viele Besucher passen auf die nutzbare Fläche, wo liegen Ein- und Ausgänge, Rettungswege, Bühnen, Gastronomie, Sanitäranlagen und Backstage? Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit bestimmen Fahrwege und Lastverteilung; bei nassem Untergrund helfen Bodenplatten oder Schotterwege. Lärmschutz, Anwohner, Naturschutz und die Wiederherstellung der Fläche gehören in die Abstimmung mit Eigentümer und Kommune. Die Genehmigungsbehörde, häufig das Ordnungsamt, erwartet je nach Größe Unterlagen zu Sicherheit, Sanitätsdienst, Verkehr und Bauten. Für wetterabhängige Formate legen Veranstalter fest, ab welcher Windgeschwindigkeit Bühnen und Zelte geräumt werden und wer diese Entscheidung trifft.Rechtsrahmen im FreienVersammlungsstätten im Freien mit Szenenflächen und Tribünen fallen nach der Musterverordnung ab mehr als 1.000 Besuchern unter das Versammlungsstättenrecht (§ 1 MVStättVO). Die Länder weichen ab: Baden-Württemberg und Niedersachsen stellen auf Besucherbereiche ab, die ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen bestehen; Nordrhein-Westfalen erfasst Versammlungsstätten im Freien für mehr als 5.000 Besucher auch ohne Szenenfläche und Tribüne. In Hessen sind temporäre Bühnen und Tribünen im Freien meist Fliegende Bauten, Musikfestivals auf Freiflächen fallen deshalb in der Regel nicht unter die Richtlinie. Fliegende Bauten brauchen eine Ausführungsgenehmigung; die Musterbauordnung nimmt erdgeschossige Zelte bis 75 Quadratmeter aus, Bayern Zelte bis 200 Quadratmeter. Ihre Aufstellung wird der Bauaufsicht angezeigt, die eine Gebrauchsabnahme verlangen kann (§ 76 Abs. 7 MBO); in Bayern geschieht das mindestens eine Woche vorher unter Vorlage des Prüfbuchs.Berufe und QualifikationenOpen-Air-Produktionen hängen an Produktionsleitungen, die Logistik, Technik und Behörden zusammenführen. Fachkräfte und Meister für Veranstaltungstechnik verantworten Bühnen, Strom und Rigging; im Sicherheitsbereich arbeiten Ordnungsdienste, Sanitätsdienste und Brandschutz. Veranstaltungskaufleute übernehmen Verträge, Genehmigungsanträge und Abrechnung. Studiengänge mit Schwerpunkt Veranstaltungstechnik oder Eventmanagement sind in der Säule Studium zusammengestellt.Verwandte LeistungenDie Infrastruktur auf Zeit liefern Anbieter für Zelte und temporäre Bauten, mobile Stromversorgung, mobile Sanitäranlagen, Absperr- und Zauntechnik und Abfall- und Wertstoffmanagement. Planung und Abstimmung mit den Behörden unterstützen Fachleute für Sicherheitskonzepte und Veranstaltungssicherheit; für die Verpflegung kommen Foodtrucks und mobile Gastronomie in Frage.