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Messe- und Standbau im Firmenverzeichnis

28 Firmen

22 Messebaufirmen im Vergleich: Fertigung, Systeme und Messeplätze

Das Firmenverzeichnis führt 28 Anbieter für Messe- und Standbau. 22 davon nennen auf ihrer Website Gründungsjahr, Mitarbeiterzahl, Werkstattfläche, Bausysteme oder Messeplätze; die Tabelle stellt diese Angaben nebeneinander, lässt sich sortieren und nach Bundesland und Mitarbeiterzahl filtern.

Angaben der Firmen auf ihren Websites, abgerufen 13.10.2026 bis 15.10.2026, geprüft 14.10.2026 bis 21.10.2026. Werkstatt- bzw. Produktionsfläche wie von der Firma genannt, ohne Lagerflächen. Systeme: eigene oder vertriebene Bausysteme, die ersten zwei. Messeplätze: Städte mit eigenen Bauprojekten oder Servicepartnerschaft laut Website, die ersten drei. 6 weitere Firmen ohne vergleichbare Angaben stehen in der Liste oben.

UniplanKöln1960über 300–––
mac. brand spacesLangenlonsheim–270––Indien
AMBIONKaufungen–über 250–––
RaumtechnikOstfildern1952rund 170––Berlin, Hannover, Essen +1
LÜCO NordNorderstedt1924bis 150––Hamburg, Bremen, Hannover +3
Holtmann+Langenhagen1950140–einschaliger Wandbau aus …, Messesystem „Natural“Nürnberg
BALLONIKöln–rund 100–––
meplanMünchen198690–meplan Maxi One, meplan Exklusiv +4München, Nürnberg
Isinger + MerzWiesbaden1977503.500ISIDesignFrankfurt am Main, München, Düsseldorf +13
JazzuniqueFrankfurt am Main2004über 50–––
MEISSNER EXPOHalstenbek197720–OCTANORMHamburg, Berlin, Düsseldorf +9
Messebau SommerSeevetal194515–18––Köln, Frankfurt am Main, Leipzig +8
ArtlifeHofheim1993––AluvisionFrankfurt, München, Berlin +3
Derse GermanyHamburg––––Hamburg, Berlin
ET GLOBALFrankfurt am Main1968––C8, OCTANORMStuttgart
FAIRNETLeipzig––––Leipzig, Berlin, Düsseldorf +3
MBAReutlingen1975––Mila-wall Serie 100, Mila-wall Serie 160 +4–
Messe FrankfurtFrankfurt am Main1907––––
MP VeranstaltungstechnikDülmen1995––––
satis&fyKarben1993––––
Studio BachmannkernSolingen2006–––Frankfurt am Main, München, Berlin
TriumfoWerder (Havel)2003–über 10.000–Berlin, Dortmund, Düsseldorf +20

Nach Bundesland

Was Messe- und Standbau umfasstEin individueller Messestand entsteht in mehreren Schritten: Entwurf und Visualisierung, Werkplanung, Fertigung in der Werkstatt, Transport, Aufbau in der Halle, Betreuung während der Laufzeit und schließlich Abbau, Einlagerung oder Entsorgung. Standbaufirmen fertigen Wände, Theken, Vitrinen, Decken und Kabinen meist aus Holzwerkstoffen, Metall, Glas und bedruckten Textilien. Elektroinstallation, Beleuchtung, Medientechnik und Bodenaufbau führen viele Betriebe selbst aus oder binden Partner ein. Neben Einzelständen entstehen Gemeinschaftsstände, Showrooms, Module für Roadshows und Ausstellungsarchitektur für Museen oder Firmenzentralen. Bei der Materialwahl zählen Gewicht, Transportvolumen und Wiederverwendbarkeit; manche Betriebe bieten Mietbauteile, Einlagerung oder die Rücknahme von Material an.Auswahl und Ablauf aus Sicht der AusstellerAm Anfang stehen Standgröße, Lage in der Halle (Reihen-, Eck-, Kopf- oder Inselstand), Budgetrahmen und die Ziele des Auftritts. Mit diesen Angaben erstellen Anbieter Entwürfe; ein Vergleich gelingt leichter, wenn alle dasselbe Briefing erhalten. Sinnvolle Fragen betreffen die eigene Werkstatt oder Fremdfertigung, Referenzen auf vergleichbaren Messen, den Umgang mit Statiknachweisen, die Wiederverwendbarkeit der Bauteile und die Einlagerung bei mehreren Einsätzen. Zu klären ist außerdem, wer die Anträge beim Messegelände stellt, wer Strom, Wasser und Abhängungen bestellt und wer während der Messe vor Ort erreichbar ist. Für den Angebotsvergleich hilft eine Aufstellung, welche Posten enthalten sind, etwa Grafikproduktion, Elektroabnahme, Standreinigung, Entsorgung und Transportversicherung. Weil Freigaben und Fertigung Zeit brauchen, beginnt die Planung größerer Stände meist viele Monate vor der Messe.Technische Richtlinien und BrandschutzMessegelände geben eigene Technische Richtlinien heraus, die neben dem Baurecht gelten. Die Richtlinien eines großen deutschen Geländes in der Ausgabe 2026 zeigen, was typischerweise geregelt ist. Die Verantwortung für die Standsicherheit trägt der Aussteller. Eingeschossige Stände ohne Besonderheiten brauchen dort keine Planvorlage, mehrgeschossige Stände, Sonderkonstruktionen, Flächen über 400 Quadratmeter und begehbare Podeste ab 0,20 Meter Höhe dagegen schon, mit Statik, Baubeschreibung, Zeichnungen und Rettungswegplan. Standbau- und Dekorationsmaterial soll mindestens schwer entflammbar sein, also der Klasse B1 nach DIN 4102-1 oder einer festgelegten Euroklasse nach DIN EN 13501-1 entsprechen; das Prüfzeugnis liegt am Stand bereit. Andere Gelände ziehen die Grenzen anders, verbindlich ist die Fassung der jeweiligen Messe.Berufe und QualifikationenIm Standbau arbeiten Tischler, Metallbauer, Elektrofachkräfte, Grafikerinnen und Projektleitungen zusammen. Aus der Veranstaltungswirtschaft kommen Fachkräfte für Veranstaltungstechnik, deren Ausbildung nach der Veranstaltungsfachkräfteausbildungsverordnung von 2016 drei Jahre dauert, sowie Veranstaltungskaufleute für Kalkulation und Projektsteuerung. Als Fortbildung stehen der Geprüfte Meister für Veranstaltungstechnik und der Geprüfte Veranstaltungsfachwirt offen. Für Entwurf und Planung qualifizieren Studiengänge in Innenarchitektur, Kommunikationsdesign oder Eventmanagement, die in der Studienübersicht zu finden sind.Verwandte LeistungenWer Bauteile mehrfach nutzen will, vergleicht mit dem Systemmessebau. Möbel ergänzt der Mobiliar- und Ausstattungsverleih, Drucke und Leitsysteme kommen aus dem Bereich Großformatdruck und Beschilderung. Strategie und Besucherführung decken Agenturen für Messeauftritte und Messekonzeption ab, Standpersonal vermittelt die Leistung Eventpersonal und Hostessen, Transport und Zwischenlagerung die Event- und Messelogistik.