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Bodensysteme und Bühnenpodeste im Firmenverzeichnis

17 Firmen

13 Verleih- und Ausstattungsfirmen im Vergleich: Standorte und Einsatzgebiet

Das Firmenverzeichnis führt 17 Anbieter für Bodensysteme und Bühnenpodeste. 13 davon nennen auf ihrer Website Gründungsjahr, Mitarbeiterzahl oder Produktsysteme; die Tabelle stellt diese Angaben nebeneinander, lässt sich sortieren und nach Bundesland und Mitarbeiterzahl filtern.

Angaben der Firmen auf ihren Websites, abgerufen 13.10.2026 bis 16.10.2026, geprüft 15.10.2026 bis 21.10.2026. Standorte: Sitz, Niederlassungen und Lager laut Impressum bzw. Website, die ersten zwei. Einsatzgebiet: weitester genannter Radius. Systeme: eigene oder vertriebene Produkt- und Bausysteme, die ersten zwei. 4 weitere Firmen ohne vergleichbare Angaben stehen in der Liste oben.

JOKEBremen1992130Bremen, Frankfurt am Main +5international–
octanormFilderstadt1969über 90Filderstadtinternationaloctaclassic, maxima +7
castHagen189845Hageninternational–
Zeltverleih EngelNürnberg199215Nürnbergbundesweit–
BÜTECMettmann––MettmanninternationalRolltec Bühne, Solodrive One +2
Fiedler VeranstaltungstechnikMagdeburg2010–Magdeburgüberregional–
LayherGüglingen-Eibensbach1945–Güglingen-EibensbachinternationalLayher AllroundGerüst, Layher Event-Systeme
MERO-TSKWürzburg1943–Würzburg, PrichsenstadtinternationalMeroform 4D, Advantec +6
MottTauberbischofsheim1920–TauberbischofsheiminternationalPraktikus, Unistage und Universal +4
MP VeranstaltungstechnikDülmen1995–Dülmen––
PIXLIPHilden2008–HildeninternationalPIXLIP GO, PIXLIP EXPO +3
SES Special Event ServiceFürth1999–Fürthregional–
StiersAschheim1976–Aschheim, Passauer Landinternational–

Nach Bundesland

Der Untergrund jeder VeranstaltungOb Rasenfläche, Parkett im Ballsaal oder Hallenboden: Viele Veranstaltungen brauchen einen eigenen Boden. Anbieter dieser Leistung verlegen Bodenschutzplatten für Rasen und Sportflächen, Fahrwege für Lieferfahrzeuge, Tanzflächen, Teppich- und Vinylböden für Messen sowie erhöhte Standböden mit Kabelführung. Unter solchen Böden lassen sich Leitungen für Strom, Daten und Wasser verdeckt verlegen; Tanzflächen gibt es in Holzoptik oder mit eingebauter LED-Beleuchtung. Dazu kommen Bühnenpodeste aus Modulen mit Aluminium- oder Stahlrahmen, Treppen, Rampen, Geländer, Laufstege für Modenschauen und Unterkonstruktionen, die Gefälle im Gelände ausgleichen. Die Systeme lassen sich in Höhe und Größe anpassen und werden meist gemietet, häufig zusammen mit Montagepersonal.Planung und Fragen an AnbieterFür ein Angebot zählen Fläche, Untergrund, erwartete Lasten und die Nutzung: Eine Rednerbühne trägt andere Lasten als eine Konzertbühne mit Backline oder ein Steg, auf dem Fahrzeuge präsentiert werden. Anbieter sollten Tragfähigkeit und Prüfunterlagen ihrer Podestsysteme benennen können und erklären, wie Absturzkanten gesichert, Kabel geführt und barrierefreie Zugänge per Rampe hergestellt werden. Beim Rasenschutz geht es um Belastbarkeit für Fahrzeuge und Publikum, die Liegezeit ohne Schaden für die Grasnarbe und die Reinigung nach dem Abbau. Auf Freiflächen ist zu prüfen, ob der Untergrund für Ballast, Stützen und schweres Gerät ausreicht. Bei mehrtägigen Festivals verändern Wetter und Belastung den Boden; eine tägliche Kontrolle auf Verformungen und Stolperkanten durch den Anbieter lässt sich vertraglich vereinbaren. Sportstätten und historische Säle haben oft eigene Vorgaben zu Bodenschutz und Punktlasten, die früh beim Betreiber erfragt werden.Bühnen zwischen Baurecht und ArbeitsschutzTemporäre Bühnen im Freien können Fliegende Bauten sein. Die Musterbauordnung nimmt Bühnen bis 5 Meter Höhe, 100 Quadratmeter Grundfläche und 1,50 Meter Fußbodenhöhe von der Ausführungsgenehmigung aus; für größere Anlagen sieht § 76 MBO eine solche Genehmigung vor, die Länder regeln das in ihren Bauordnungen. In Versammlungsstätten hängt der Personalbedarf von der Größe der Szenenfläche ab. Darbietungsflächen unter 20 Quadratmetern gelten nach der bayerischen Verordnung nicht als Szenenflächen. Ab mehr als 50 Quadratmetern sieht § 40 der Muster-Versammlungsstättenverordnung mindestens eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit drei Jahren Berufserfahrung vor, ab mehr als 200 Quadratmetern Verantwortliche für Veranstaltungstechnik. Auf Messegeländen sind begehbare Podeste nach den Technischen Richtlinien eines großen Geländes ab 0,20 Meter Höhe freigabepflichtig; ein anderes Gelände verlangt für Bodenbeläge mindestens die Klasse Cfl-s1 nach DIN EN 13501-1.Berufe und verwandte LeistungenAufbau und Betrieb von Bühnen sind ein Arbeitsfeld der Fachkräfte für Veranstaltungstechnik; für diesen Beruf zählte das BIBB zwischen dem 1. Oktober 2024 und dem 30. September 2025 bundesweit 1.275 neue Ausbildungsverträge. Die Fortbildung zum Geprüften Meister für Veranstaltungstechnik qualifiziert für Leitungsaufgaben. Mehr zu Ausbildung und Studium bietet die Studienübersicht. Über dem Podest arbeiten die Anbieter für Bühnen, Rigging und Traversen; Überdachungen für Open-Air-Bühnen finden sich unter Zelte und temporäre Bauten, Helfer für Auf- und Abbau unter Auf- und Abbaupersonal (Stagehands). Absperrungen vor der Bühne liefert die Absperr- und Zauntechnik.