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Licht- und Bühnenbeleuchtung im Firmenverzeichnis

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Was Lichttechnik bei Veranstaltungen leistetLicht lenkt den Blick, macht Gesichter für Kamera und Publikum erkennbar und gibt einem Raum Stimmung. Anbieter von Licht- und Bühnenbeleuchtung übernehmen dafür die Lichtplanung, oft mit einer dreidimensionalen Visualisierung vorab, und liefern das passende Material: bewegte Scheinwerfer, Profilscheinwerfer für Redner, Stufenlinsen und LED-Flächenleuchten für gleichmäßiges Grundlicht, Verfolger, Effektgeräte sowie Raum- und Fassadenbeleuchtung. Hinzu kommen Lichtstellpulte, Datennetze für die Steuerung, Dimmer und Stromverteilung. Soll die Veranstaltung gefilmt oder gestreamt werden, achten Lichttechniker auf Farbwiedergabe, passende Farbtemperatur und flimmerfreien Betrieb der Leuchten.Planung mit Location und AblaufAm Anfang stehen Fragen an den Ort: Wo gibt es Hängepunkte und welche Lasten tragen sie? Wie lässt sich der Saal verdunkeln? Welche Stromanschlüsse stehen bereit? Danach richten sich Gerätewahl und Aufbauplan. Für Programmierung und Lichtprobe braucht es Zeit im fertig gebauten Raum, idealerweise mit den Menschen, die später auf der Bühne stehen. Hilfreich für das Angebot sind ein Bühnen- und Bestuhlungsplan, der Ablauf mit den gewünschten Stimmungen je Programmpunkt, Farbwerte aus dem Erscheinungsbild des Auftraggebers und die Angabe, ob Kameras im Einsatz sind. Bei größeren Shows beginnt die Lichtplanung oft Wochen vor dem Termin, weil Visualisierung, Abstimmung und Vorprogrammierung Zeit brauchen. In Versammlungsstätten kommen Vorgaben der Länder hinzu. In Bayern schreibt § 40 Abs. 1 der Versammlungsstättenverordnung vor, dass Verantwortliche für Veranstaltungstechnik mit den beleuchtungstechnischen Einrichtungen vertraut sind. Bei Großbühnen, Szenenflächen über 200 m² und Gastspielen mit eigenem Szenenaufbau sieht § 40 Abs. 6 vor der ersten Veranstaltung eine nichtöffentliche technische Probe mit vollem Szenenaufbau und voller Beleuchtung vor, die der Bauaufsichtsbehörde mindestens 24 Stunden vorher anzuzeigen ist. Auch die Muster-Versammlungsstättenverordnung regelt die technische Probe in § 40; maßgeblich ist die Fassung des jeweiligen Landes.Sicherheit über den KöpfenScheinwerfer hängen fast immer über Bühne oder Publikum. Übliche Praxis ist deshalb, jedes Gerät zusätzlich zur Befestigung gegen Herabfallen zu sichern, Zubehör wie Farbrahmen und Klappen eingeschlossen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat dazu die DGUV Information 215-314 „Scheinwerfer“ herausgegeben (Version 1.3 von März 2017), die laut Publikationsdatenbank derzeit nicht verfügbar ist. Für Arbeiten an hochgelegenen Traversen gelten die Anforderungen an Rigging und Absturzsicherung, die bei der Leistung Bühnen, Rigging und Traversen beschrieben sind.Qualifikation von LichttechnikernGrundlage ist in der Regel die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, deren Ausbildungsordnung von 2016 stammt. Für die Spezialisierung hat die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft im Dezember 2025 den Standard SQQ12.1 „Lichtoperator“ veröffentlicht, eine Qualifikation auf DQR-Niveau 5 mit 254 Zeitstunden, davon mindestens 200 mit Dozierenden. Ein weiterer Standard, SQQ12.2, beschreibt den Lichtsystemtechniker. Lichtdesign lässt sich auch studieren, etwa in Studiengängen der Veranstaltungs- oder Theatertechnik; eine Übersicht bietet Studium.Verwandte LeistungenLicht arbeitet eng mit Video-, LED- und Projektionstechnik zusammen, besonders wenn LED-Wände und Scheinwerfer gemeinsam programmiert werden. Nebel und Dunst, die Lichtstrahlen sichtbar machen, gehören zu Spezialeffekte, Pyrotechnik und Laser. Für Dekorationen mit Lichtakzenten gibt es Dekoration und Floristik.