Fachkraft für Objektschutz und Sicherheit im Eventbereich


8. November 2021 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Event

© Activedia | Pixabay.com

 

Die Fachkraft für Objektschutz und Sicherheit ist eine zertifizierte Ausbildung mit staatlicher Anerkennung. Sie dauert insgesamt drei Jahre, und die Abschlussprüfung muss bei der IHK abgelegt werden. Als Fachkraft für Objektschutz und Sicherheit hat man ein breites allgemeines Wissen aus den unterschiedlichen Bereichen der Sicherheit, und kann dieses in der täglichen Berufspraxis gut anwenden.

Die Einsatzmöglichkeiten und Einsatzprofile sind vielfältig. Vom klassischen Objektschutz vor Ort, bis hin zum mobilen Wach und Objektschutz ist man in vielen Branchen ein gefragter Experte und kann adäquate Lösungen präsentieren und umsetzen.

Ausbildung

Für die Ausbildung können verschiedene Ressourcen genutzt werden. Da es sich hier nicht um eine klassische gewerblich-handwerkliche Ausbildung handelt, sondern um einen ganz eigenen Ausbildungszweig, wird man in der Regel durch einen privaten Dienstleister auf die Abschlussprüfung bei der IHK vorbereitet. Die IHK selbst bietet oftmals Kurse an. Allerdings kann das Angebot regional unterschiedlich ausgebaut sein und richtet sich nach dem lokalen Bedarf.

Regelung der Ausbildung / Ablauf

Es gibt keine zwingenden schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung. Allerdings verlangen die Arbeitgeber oftmals einen Nachweis über einen mittleren Bildungsabschluss. Die Beherrschung der deutschen Sprache, sowie ein einwandfreies Führungszeugnis sind allerdings zwingend notwendig. Vielleicht nicht für die Ausbildung an sich, aber auf jeden Fall für eine spätere Arbeitsaufnahme. Die Ausbildung findet entweder vor Ort, oder aber über das Internet satt und kann mit vergleichsweise wenig Aufwand in den Bereichen der Organisation durchgeführt werden.

Dauer der Ausbildung

Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. Da die Dauer zwar offiziell, aber nicht gesetzlich festgelegt ist, kann sie bei Bedarf auch noch einmal deutlich gekürzt werden. Wichtig ist, dass die Abschlussprüfung der IHK mit Erfolg bestanden wird. Der reine Lernaufwand liegt bei grob 10 Stunden in der Woche, allerdings handelt es sich um eine Vollzeit-, oder Teilzeitausbildung.

Abschluss der Ausblick

Nach der Ausbildung erfolgt die Zertifizierung durch die IHK. Andere Abschlüsse sind in Deutschland auch möglich, allerdings sind diese nicht staatlich anerkannt. Das könnte sich im Endeffekt auf die Entlohnung, sowie auf die Arbeitssicherheit auswirken. Das Zertifikat der IHK bildet somit die richtige Grundlage für einen Einstieg in diesen Beruf.

Ausblick nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung kann man die Berufsbezeichnung führen und entsprechende Angebote durch Arbeitgeber annehmen. Der Arbeitsmarkt hat zu jeder Zeit einen hohen Bedarf an Sicherheitsfachkräften. Es gibt immer Objekte, die einen besonderen Schutz benötigen. Genau hierfür wurde die Fachkraft für Objektschutz und Sicherheit ausgebildet und ist entsprechend qualifiziert genug für die anstehenden Aufgaben. Die Entlohnung ist ebenfalls sehr üppig und liegt im bundesweiten Durchschnitt zwischen 1.800 Euro und 3.000 Euro.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Berufsbild

Auch nach der Ausbildung zur Fachkraft gibt es viele weitere Möglichkeiten zur Qualifizierung. Der Wechsel in andere Sicherheitsbereiche, beispielsweise IT, Polizei und Feuerwehr sind zu jeder Zeit denkbar.

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