Auf einen Blick
- Rechtsform
- eingetragener Verein
- Standort
- Berlin (Sitz)
- Gründer
- FAMAB Kommunikationsverband (heute fwd:) und Vertreter der TU Chemnitz
- Forschungsfelder
- Wirkungsforschung, Marke und Controlling, Design, Kreativität, Technik, Organisation, Human Resources, Nachhaltigkeit, Internationales sowie Facts & Figures
- Partner
- Statista (Kooperationspartner, Eigenangabe)
- Für wen
- Unternehmen, Eventagenturen, Messeaussteller, Verbände und Vereine
Wie viel verdienen Beschäftigte in der Live-Kommunikation, wie vielfältig sind die Teams, und welche Rolle spielt das Auslandsgeschäft? Solchen Fragen geht der R.I.F.E.L. e. V. nach, ein Forschungsverein mit Sitz in Berlin, dessen Name für Research Institute for Exhibition and Live-Communication steht. Ins Leben gerufen haben ihn der damalige FAMAB Kommunikationsverband, heute fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, gemeinsam mit Vertretern der Technischen Universität Chemnitz.
Zum Aufgabenfeld zählen Trendstudien und Zukunftsszenarien, Marktzahlen zu Akteuren, Technik und Rahmenbedingungen sowie Wirkungsforschung, die den Beitrag der Branche zur Wertschöpfung bewerten soll. Untersucht werden unter anderem Design, Human Resources, Kreativität, Marke und Controlling, Nachhaltigkeit, Organisation und Technik. Gemeinsam mit fwd: führt der Verein eine laufende HR- und Gehaltsstudie durch und legte 2025 einen Diversitäts-Report vor; in einer Blitzumfrage befragte er zudem 300 Einkaufsverantwortliche deutscher Unternehmen zu Nachhaltigkeitsnachweisen bei Event-Dienstleistern.
Unternehmen der Branche können Mitglied werden und erhalten neue Studien dann zuerst und ohne Kosten. Daneben betreibt der Verein einen Onlineshop. Kooperationspartner ist Statista, zur Struktur gehört ein Fachbeirat.
Leistungen im Überblick
| Angebot | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| HR- und Gehaltsstudie | Kammern, Prüfungs- und Bildungseinrichtungen der Branche (keine Hochschulen) | Laufende Erhebung mit fwd: zu Personal- und Gehaltsstrukturen bei Agenturen, Messebauern, technischen Dienstleistern, Locations und Caterern. |
| Diversitäts-Studie | Kammern, Prüfungs- und Bildungseinrichtungen der Branche (keine Hochschulen) | Diversitäts-Report 2025 mit fwd: zu Strategien und Maßnahmen für Diversität und Inklusion, zweite Erhebung aus Sicht der Mitarbeitenden. |
| Blitzumfrage Nachhaltigkeitszertifikate | Kammern, Prüfungs- und Bildungseinrichtungen der Branche (keine Hochschulen) | Befragung von 300 Einkaufsverantwortlichen deutscher Unternehmen zu Nachweisen von Event-Dienstleistern, mit Tendenzpapier. |
| Trendstudien, Marktzahlen, Wirkungsforschung | Kammern, Prüfungs- und Bildungseinrichtungen der Branche (keine Hochschulen) | Zukunftsszenarien, Zahlen zu Markt, Akteuren und Technik sowie Bewertung des Wertschöpfungsbeitrags der Branche. |
Angaben der Firma auf ihrer Website, abgerufen am 13. Oktober 2026, geprüft am 16. Oktober 2026. Zahlen mit dem Zusatz „Eigenangabe“ stammen allein von der Firma. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Welche Nachhaltigkeitsnachweise akzeptieren Einkäufer bei Event-Dienstleistern?
In der Blitzumfrage des Vereins nannten die Befragten am häufigsten ISO 20121, ISO 14001, Ecovadis, den ZNU-Standard und die Berichterstattung nach GRI. Firmen mit einem jährlichen Eventbudget über 10 Millionen Euro wollen Lieferanten ohne solchen Nachweis besonders häufig ausschließen.
Welche Gesetze behandelt das Tendenzpapier zum Event-Einkauf?
Es betrachtet die Folgen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, das seit Januar 2023 gilt, und der EU-Richtlinie CSRD zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für den Einkauf von Eventleistungen in deutschen Unternehmen.