BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V.
Hamburg
Bundesverband mit Sitz in Hamburg und Büro in Berlin: über 450 Mitgliedsunternehmen aus Konzert, Tournee und Festival, Träger des Best Of Live Award.
12 Firmen
Hamburg
Bundesverband mit Sitz in Hamburg und Büro in Berlin: über 450 Mitgliedsunternehmen aus Konzert, Tournee und Festival, Träger des Best Of Live Award.
Konstanz
Fachverband für Veranstaltungssicherheit mit Sitz in Konstanz: Arbeitsgruppen zu Zufahrtsschutz und Sachverständigen, Digitalkonferenzen, Mitglieder-Workshops.
Köln
Fachgesellschaft der Theatertechnik mit Sitz in Köln: Fachmesse SHOWTECH, Bühnentechnische Tagung, Regionaltagungen, Weiterbildung und Stellenmarkt.
Frankfurt am Main
Verband der Veranstaltungs-Centren mit Geschäftsstelle in Frankfurt: rund 600 Hallen, Arenen und Kongresshäuser als Mitglieder, Fachtagung MFT und Akademie.
Wendelstein
Verband der Messewirtschaft mit Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, zwei Fachtagungen im Jahr und einem Preis für Abschlussarbeiten.
Rheda-Wiedenbrück
Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft aus Rheda-Wiedenbrück mit Hauptstadtbüro in Berlin, früher FAMAB, mit Weiterbildung und Branchendaten.
Frankfurt am Main
Berufsverband aus Frankfurt am Main für Freiberufler der Eventbranche: Interessenvertretung, Wiki, Tagessatz-Übersicht und Mitgliedervorteile.
Ludwigsburg
Verband der Städte mit Theatergastspielen: Kongress mit Theatermarkt, Gastspielstatistik, Hallenstandards mit dem BDKV und Preise für Gastspielproduktionen.
Hannover
Verband der Verbände: Die IGVW entwickelt Sicherheits- und Qualifikationsstandards für die Veranstaltungsbranche und fördert die berufliche Bildung.
Hamburg
Bundesverband der Musikspielstätten mit Sitz in Hamburg: Interessenvertretung, Förderprogramme, Studien und Weiterbildung für Clubs und Festivals seit 2012.
Berlin
Berliner Branchenverband der Veranstaltungsorganisatoren mit Kongress, KI-Weiterbildung per Zoom, Regionaltreffen und Förderung von Start-ups der MICE-Branche.
Hannover
Fachverband aus Hannover für Hersteller, Dienstleister und Händler der Veranstaltungstechnik: Normung, Interessenvertretung, Schulungen und VPLT Magazin.
Die Veranstaltungswirtschaft ist in zahlreiche Verbände gegliedert, die jeweils einen Ausschnitt der Branche vertreten. Es gibt Zusammenschlüsse der Veranstaltungs- und Kongresszentren, der Messewirtschaft, der Agenturen für Live-Kommunikation, der Veranstaltungstechnik und ihrer Dienstleister, der Konzert- und Tourneeveranstalter, der Musikspielstätten und der Veranstalter regionaler Messen. Daneben stehen Vereinigungen, die vor allem Einzelpersonen organisieren, etwa selbständige Dienstleister der Veranstaltungsbranche oder Fachleute aus Bühnen- und Veranstaltungstechnik. Mehrere Verbände haben sich zudem zu Interessengemeinschaften zusammengeschlossen, die gemeinsame Qualitätsstandards herausgeben, zum Beispiel für Rigging, Traversen oder mobile elektrische Anlagen. Viele dieser Organisationen sind eingetragene Vereine; einige arbeiten bundesweit, andere regional.
Für ihre Mitglieder betreiben Verbände Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung, etwa bei Versammlungsstättenrecht, Abgaben oder Förderprogrammen. Sie veröffentlichen Leitfäden, Positionspapiere und Marktdaten, organisieren Fachtagungen, Branchentreffen und Wettbewerbe und bieten Weiterbildung an. Eine von mehreren Branchenorganisationen getragene Marktstudie ist das Meeting- & EventBarometer, dessen Ausgabe 2025/26 auf gültigen Antworten von 596 Anbietern und 755 Veranstaltern beruht.
Verbände sind außerdem selbst Auftraggeber. Nach derselben Studie stellen sie 16,3 Prozent der Veranstalter in deutschen Veranstaltungsstätten, vor allem mit Jahrestagungen, Kongressen und Mitgliederversammlungen. Für Agenturen, Kongressorganisatoren und Häuser sind sie damit eine eigene Kundengruppe mit langen Entscheidungswegen über Gremien.
Für Redaktionen sind Verbandsmitteilungen eine Quelle für Branchenzahlen, Personalien und politische Forderungen. Wie regelmäßig Verbände veröffentlichen, ist jedoch unterschiedlich. Bei einer Durchsicht von zehn Pressebereichen im Oktober 2026 zeigten sechs datierte Meldungen aus dem Jahr 2026, zwei hatten seit 2025 keine neue Mitteilung veröffentlicht, und bei zweien standen die Meldungen ohne Datum. Wer Verbandsangaben nutzt, prüft deshalb Datum und Bezugsjahr, gerade bei Marktzahlen, die sich auf das Vorjahr beziehen.
Für Auftraggeber sind Verbände vor allem in drei Situationen nützlich: bei der Suche nach Dienstleistern eines bestimmten Gewerks über Mitgliederlisten, bei der Frage nach branchenüblichen Standards und bei der Einordnung von Marktentwicklungen anhand jährlicher Studien. Unternehmen der Branche fragen dagegen, welcher Verband zum eigenen Schwerpunkt passt. Hilfreich sind die Satzung mit den Aufnahmebedingungen, die Liste der Arbeitskreise, die Beitragsordnung und die Frage, ob der Verband eigene Standards, Musterverträge oder Zertifikate herausgibt. Für Auftraggeber kann eine Verbandsmitgliedschaft ein Hinweis auf Branchennähe sein, ersetzt aber keine Prüfung von Referenzen und Qualifikationen. Berufliche Abschlüsse vergeben nicht die Verbände, sondern die zuständigen Stellen, etwa bei Veranstaltungskaufleuten, Fachkräften und Meistern für Veranstaltungstechnik oder Geprüften Veranstaltungsfachwirten. Studienwege der Branche stehen unter Studium.
Prüfungen und Ausbildungsfragen behandelt die Seite Kammern, Prüfungs- und Bildungseinrichtungen der Branche. Standortmarketing für Kongresse betreiben Convention Bureaus und Tagungsförderung, und für die Organisation von Verbandskongressen gibt es Anbieter für Kongress- und Tagungsorganisation (PCO).