Auf einen Blick
- Gründung
- 1993
- Mitarbeiter
- 100 in den deutschen Niederlassungen (Eigenangabe)
- Standorte
- Sexau (Zentrale), acht Niederlassungen in Deutschland, Druckerei der Tochter in Gernrode
- Sortiment
- Becher von 0,04 bis 1,5 Liter, Teller, Schalen, Bowls, Besteck
- Gereinigte Becher
- 40 Millionen (Eigenangabe)
- Muttergesellschaft
- FRIES Kunststofftechnik GmbH, Österreich
- Für wen
- Festival- und Konzertveranstalter, Sport, Städte, Veranstaltungsstätten, Gastronomie, Unternehmen
- Formate
- Festival, Konzert, Sportevent, Stadtfest, Tournee, Party
Wer auf einem Festival, einem Stadtfest oder im Stadion Getränke in Mehrwegbechern ausschenken will, kann bei Cup Concept Becher und Geschirr mieten oder kaufen und die Abwicklung rund um den Einsatz abgeben. Die Zentrale der GmbH liegt in Sexau bei Freiburg im Breisgau. Acht weitere Niederlassungen in Deutschland, unter anderem bei Frankfurt, München, Leipzig, Hannover, Stuttgart und Hamburg sowie in Köln und Potsdam, dienen nach eigenen Angaben zugleich als Spülzentrum, Lager und Mietstation.
Das Sortiment reicht vom Schnapsbecher mit vier Zentilitern bis zum Pitcher mit anderthalb Litern. Dazu gehören Bier-, Wein-, Sekt- und Cocktailbecher, Becher für Heißgetränke, Teller, Schalen, Bowls und Besteck. Für Stadien gibt es den Arena Cup, einen Henkelbecher mit schräg ansteigendem Boden: Wird er geworfen, gerät er ins Trudeln und leert sich noch in der Luft. Logos und Motive kommen per Digital-, Sieb-, Tampon- oder IML-Fotodruck auf Becher und Geschirr. Hergestellt werden die Produkte bei der österreichischen Muttergesellschaft FRIES Kunststofftechnik GmbH in Sulz in Vorarlberg; Sieb-, Digital- und Tampondruck übernimmt die Tochter Siebdruck Gernrode GmbH.
Nach dem Fest holt Cup Concept die Becher mit eigenen Fahrzeugen ab, reinigt und trocknet sie in industriellen Spülanlagen und lagert sie bis zum nächsten Termin ein. Bei Großveranstaltungen verteilt ein Serviceteam die Becher an alle Ausschankstellen, betreibt ein mobiles Lager, nimmt die Becher an jedem Stand zurück, rechnet das Pfand mit den Gastronomen ab und wertet die Becherbewegungen je Ausschankpunkt aus. Wer eigene Becher besitzt, kann sie in einen Pool geben, den das Unternehmen reinigt, prüft, lagert und bei Schwund nachproduzieren lässt. Ausgediente Becher nimmt Cup Concept zurück und lässt sie stofflich recyceln. Auch Tourneen mit wechselnden Spielorten werden nach eigenen Angaben begleitet.
Am Markt ist Cup Concept seit 1993. Nach eigenen Angaben arbeiten in den Niederlassungen insgesamt 100 Beschäftigte; produziert wurden bisher mehr als 20 Millionen Becher, gereinigt 40 Millionen. 2014 erhielt Cup Concept den Mehrweg-Innovationspreis der Deutschen Umwelthilfe, nach eigenen Angaben für die Konstruktion des Arena Cup.
Leistungen im Überblick
| Angebot | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Miete von Bechern und Geschirr | Geschirr- und Gastronomieverleih | Mietkonzept je Veranstaltung mit frei planbarer Menge, Größe, Lieferung und Reinigung, vom kleinen Straßenfest bis zum Festival. |
| Kauf mit Poollösung | Geschirr- und Gastronomieverleih | Eigene Becher werden bei Cup Concept gelagert, gereinigt, geprüft und bei Bedarf nachproduziert und zum Termin geliefert. |
| Bedruckung | Geschirr- und Gastronomieverleih | Digital-, Sieb-, Tampon- und IML-Fotodruck; Digitaldruck auf dem Design Cup schon ab 100 Stück, IML ab rund 3.000. |
| Spülservice | Geschirr- und Gastronomieverleih | Reinigung und Trocknung in industriellen Großspülanlagen der Niederlassungen, auch für Mengen von mehreren Hunderttausend Bechern. |
| Logistik und Lagerung | Geschirr- und Gastronomieverleih | Anlieferung und Abholung mit eigenem Fuhrpark, Einlagerung mit Bestandsverwaltung, Begleitung von Tourneen durch Europa. |
| Vor-Ort-Service bei Großveranstaltungen | Geschirr- und Gastronomieverleih | Verteilung an die Ausschankstellen, mobiles Lager, Rücknahme und Pfandabrechnung je Stand, Auswertung je Ausschankpunkt, Betreuung rund um die Uhr. |
| Stadionbecher Arena Cup | Geschirr- und Gastronomieverleih | Henkelbecher mit schrägem Boden, der sich bei einem Wurf im Flug entleert, in 0,3, 0,4 und 0,5 Litern. |
| RFID-Becher | Geschirr- und Gastronomieverleih | Becher mit programmierbarem Chip im Boden für Ausgabestationen und Pfand- oder Guthabensysteme. |
| Rücknahme und Recycling | Abfall- und Wertstoffmanagement bei Veranstaltungen | Ausgediente Becher und Geschirrteile nimmt Cup Concept zurück und lässt sie stofflich zu neuen Kunststoffprodukten verwerten. |
Angaben der Firma auf ihrer Website, abgerufen am 14. Oktober 2026, geprüft am 21. Oktober 2026. Zahlen mit dem Zusatz „Eigenangabe“ stammen allein von der Firma. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Ab welcher Stückzahl lassen sich Mehrwegbecher bedrucken?
Beim Design Cup ist Digitaldruck schon ab 100 Stück möglich, Siebdruck ab 500 und IML-Fotodruck ab 3.000; unbedruckt liegt die Mindestmenge bei 280 Stück. Für Arena Cup und Super Cup gelten im Siebdruck 504 und im IML-Fotodruck 3.024 Stück. Mehrwegbowls lassen sich ab 540 Stück im Tampondruck gestalten.
Gibt es Becher für Ausgabestationen und Pfandguthaben?
Ja, einen Mehrwegbecher mit RFID-Chip im Boden. Der Chip lässt sich programmieren, etwa auf eine bestimmte Getränkegröße an einer Ausgabestation oder auf ein Guthaben, das bei Rückgabe wieder gutgeschrieben wird. Eine verschlüsselte Kennung soll Missbrauch verhindern, bestehende Systeme lassen sich weiter nutzen. Entwickelt wurde der Becher gemeinsam mit der Muttergesellschaft.
Kann Cup Concept auch Veranstaltungen im Ausland versorgen?
Ja. Geliefert wird jeweils vom nächstgelegenen Standort, auch über Landesgrenzen hinweg. Landesgesellschaften bestehen in Belgien, den Niederlanden, Österreich und Frankreich, in Dänemark ein Gemeinschaftsunternehmen mit Logistikzentrum und 1.000 Quadratmetern Lager in Silkeborg. In der Schweiz, Luxemburg, Tschechien, der Slowakei, Lettland und Kroatien arbeitet Cup Concept mit Partnern.