Energieforen Leipzig GmbH
Leipzig
Leipziger Netzwerk der Energiewirtschaft seit 2010: Messekongress GO.DIGITAL, Fokustage, halbjährliche User-Group-Treffen, Seminare und Beratung.
11 Firmen
Leipzig
Leipziger Netzwerk der Energiewirtschaft seit 2010: Messekongress GO.DIGITAL, Fokustage, halbjährliche User-Group-Treffen, Seminare und Beratung.
Düsseldorf
Konferenzveranstalter der Handelsblatt Media Group: Jahrestagungen in mehreren Städten, Seminare, Webinare, Inhouse-Schulungen und Managed Events.
Gütersloh
Jährliche B2B-Tech-Konferenz der Founders Foundation in der Stadthalle Bielefeld: zwei Bühnen, Startup-Ausstellung, Hackathon und Netzwerk für den Mittelstand.
Heidelberg
Der Heidelberger Frühling veranstaltet seit 1997 Klassikfestivals und Konzertreihen in Heidelberg, rund 140 Veranstaltungen in der Saison 2026/27.
München
Münchner Veranstalter der jährlichen K5-Konferenz für den digitalen Handel in Berlin, ergänzt um MEETups, Female Circle Event, Awards und Podcasts.
Bremen
MESSE BREMEN bietet sechs Messehallen, die ÖVB-Arena und das Congress Centrum Bremen direkt am Hauptbahnhof, dazu eigene Messen und Fachkongresse.
Starnberg
Konferenzveranstalter mit deutscher Niederlassung in Starnberg: SMX München, AllSocial, Machine Learning Week und weitere Fachtreffen zum Online-Marketing.
München
Gründerkonferenz der Startup Events GmbH in München: sieben Bühnen, 600 Quadratmeter Startup-Ausstellung und ein Networking-Tag auf dem Oktoberfest.
Düsseldorf
Veranstalter aus Düsseldorf seit 1957: Kongresse wie ELIV und PIAE, über 150 Tagungen im Jahr, Ausstellungs- und Sponsoringplätze für Unternehmen.
Köln
Kölner Veranstalter der Konferenz CloudFest Global mit Ausstellung, Hackathon und Networking-Programm in Rust sowie weiterer Reihen wie MSP GLOBAL.
Berlin
Kongressveranstalterin für Gesundheitspolitik aus Berlin: Hauptstadtkongress mit rund 5.000 Teilnehmenden, Kongresse in München und Köln, Online-Formate.
Konferenz- und Kongressveranstalter entwickeln Veranstaltungen, die ihnen selbst gehören: eine jährliche Fachkonferenz, einen Branchenkongress, ein Gipfeltreffen oder ein mehrtägiges Format, das Vorträge mit Ausstellung, Workshops und Abendprogramm verbindet. Sie legen Thema, Programm und Zielgruppe fest, schließen die Verträge mit Haus, Technik und Catering im eigenen Namen und finanzieren das Vorhaben aus Tickets, Sponsoring, Ausstellerflächen und Partnerformaten. Saalmiete, Produktion und Reisekosten der Vortragenden fallen lange vor dem ersten Konferenztag an, die Einnahmen stehen erst mit dem Verkauf fest.
Darin liegt der Unterschied zur Kongress- und Tagungsorganisation (PCO): Ein PCO organisiert im Auftrag einer Fachgesellschaft, eines Verbands oder Unternehmens, dem die Veranstaltung gehört, auch wenn er am Ergebnis beteiligt sein kann. Ein Konferenzveranstalter verantwortet Marke und Konzept selbst und entscheidet über die nächste Ausgabe; Agenturen, PCOs und Technikfirmen sind seine Auftragnehmer. Eigene Kongresse und Fachtagungen richten auch Messegesellschaften und Verbände aus, manche Musikfestivals zudem eine parallele Fachkonferenz.
Am Anfang steht das Programm: Themenfindung, oft mit einem Beirat, ein offener Call for Papers oder Call for Participation, die Betreuung der Vortragenden und die Verteilung der Sessions auf Bühnen und Zeitfenster. Parallel laufen Ticketvertrieb mit Preisstufen, Akkreditierung von Presse und Gästen, der Verkauf von Partnerpaketen und die Planung der Ausstellungsfläche. Je nach Format kommen Streaming, Übersetzung, Barrierefreiheit und ein Awareness-Konzept hinzu, danach die Auswertung als Grundlage für die nächste Ausgabe.
Amtlich lässt sich dieser Markt nur grob beziffern. Die europäische Unternehmensstatistik führt Kongressveranstalter gemeinsam mit Messe- und Ausstellungsveranstaltern im Wirtschaftszweig 82.3 und weist dafür in Deutschland 2024 einen Nettoumsatz von rund 10,2 Milliarden Euro aus, nach knapp 3,6 Milliarden Euro im coronabedingt schwachen Jahr 2021. Laut Meeting- & EventBarometer kamen 2025 11,7 Prozent der Veranstalter, die in Deutschland Veranstaltungen ausrichteten, aus dem Ausland, nach 9,9 Prozent im Vorjahr.
Unternehmen, die sich als Sponsor, Aussteller oder mit einer eigenen Session beteiligen, klären vorab einige Punkte:
Für Häuser und Dienstleister ist ein Konferenzveranstalter Mieter und Auftraggeber zugleich. Die Pflichten aus dem Versammlungsstättenrecht trägt zunächst der Betreiber; welche davon der Veranstalter übernimmt, wird nach § 38 Abs. 5 der Muster-Versammlungsstättenverordnung schriftlich vereinbart, maßgeblich ist das Landesrecht. Bei Tickets für Unternehmer liegt der Ort der Leistung nach § 3a Abs. 3 Nr. 5 UStG am tatsächlichen Veranstaltungsort, bei virtueller Teilnahme gilt Absatz 2; Einzelheiten regelt der Umsatzsteuer-Anwendungserlass. Für Honorare an selbständige Künstler oder Publizisten, etwa im Abendprogramm, kann nach § 24 KSVG Künstlersozialabgabe anfallen, 2026 mit 4,9 und ab 2027 mit 5,0 Prozent. Versicherungen gegen das Ausfallrisiko behandelt die Seite Veranstaltungsversicherung und Versicherungsmakler.
In Konferenzteams arbeiten Programmverantwortliche, die das Themenfeld kennen, neben Fachleuten für Partnervertrieb, Produktion und Kommunikation. Ein kaufmännischer Einstieg ist die Ausbildung zu Veranstaltungskaufleuten; die Verordnung über den Geprüften Veranstaltungsfachwirt nennt Kongresse und Tagungen als einen von vier Bereichen der Fortbildungsprüfung. Bühne und Technik betreuen Fachkräfte und Meister für Veranstaltungstechnik, Studienwege stehen unter Studium.
Für einzelne Bausteine arbeiten Veranstalter mit Anbietern für Teilnehmer- und Registrierungsmanagement, Ticketing und Einlasskontrolle, Moderation und Speaker-Vermittlung sowie Streaming und Broadcast zusammen. Säle bieten Kongress- und Tagungszentren, bei der Standortsuche helfen Convention Bureaus und Tagungsförderung. Veranstalter mit Schwerpunkt Ausstellung stehen unter Messegesellschaften.