Meldung · Quelle: Incentive Research Foundation (IRF), gemeinsam mit SITE Foundation, 19.10.2026
Die Incentive Research Foundation (IRF) hat zusammen mit der SITE Foundation den Incentive Travel Index 2026 veröffentlicht. Erstellt wurde die Untersuchung mit dem Forschungspartner Oxford Economics; nach Angaben der IRF ist es das achte Jahr der Zusammenarbeit beider Stiftungen. In die Auswertung flossen Antworten von 2.017 Personen aus 83 Ländern ein, 42,7 Prozent von ihnen auf der Seite der Auftraggeber.
Je Teilnehmer an einer Incentive-Reise lagen die Ausgaben laut Index 2026 im Schnitt bei 5.500 US-Dollar, ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 60,5 Prozent der Befragten geben an, dass geopolitische Instabilität die von ihnen genutzten Ziele bereits beeinträchtigt. Unter den Auftraggebern aus den USA sehen 40 Prozent die Sicherung von Flugkapazitäten als kurzfristiges Problem; im vorherigen Index waren es 12 Prozent.
Bei den Zielregionen hat Westeuropa 2026 laut Index den höchsten Saldo aller Ziele: Netto 29,3 Prozent der Auftraggeber wollen die Region häufiger nutzen. Für 2027 erwarten 62 Prozent ein ähnliches Aufkommen wie 2026, knapp 26 Prozent rechnen mit einem Anstieg. Künstliche Intelligenz setzen 60 Prozent für mindestens drei Anwendungen ein, mehr als jeder Fünfte für fünf oder mehr.
Für Agenturen, Destinationen und Planer von Incentive-Programmen in Europa liefern die Zahlen Anhaltspunkte zu Budgets, Reiserisiken und zur Nachfrage nach westeuropäischen Zielen.
Quelle: Pressemitteilung der Incentive Research Foundation (IRF) vom 19. Oktober 2026
Kennzeichnung: Meldung (eigene Zusammenfassung der Redaktion eventmanagement.de). Abgerufen am 21. Oktober 2026; maßgeblich ist die Originalmitteilung.